Die rheumatoide Arthritis (Abkürzung RA, auch als chronische Polyarthritis bezeichnet) betrifft rund 1% der Bevölkerung und ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Neben den Gelenken können Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Augen, Gefäße und innere Organe betroffen sein. Eine genetische Disposition sowie Umweltfaktoren, insbesondere Rauchen, erhöhen die Anfälligkeit für RA, die dann meist durch banale Infekte oder Stress zum Ausbruch kommt. Der Entzündungsprozess betrifft in erster Linie die Gelenkhaut, führt durch Gewebewucherung letztlich zur Knorpel- und Knochenzerstörung und damit zum Funktionsverlust des Gelenks.
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Die RA ist heute dank moderner Medikamente gut behandelbar. Wesentlich sind die so genannten Immunmodulatoren, die einerseits in Tablettenform (z.B. Methotrexat) oder als Biologika (z.B. TNFα-blockierende Substanzen) eingesetzt und dann als Spritze oder Infusion verabreicht werden. Ene fehlerhafte oder ausbleibende Behandlung der RA hat meist schwerwiegende Auswirkungen für den Patienten, die im Funktionsverlust und der Verkrüppelung der betroffenen Gelenke mündet.
Die Behandlung der RA sollte daher unbedingt ein erfahrener Rheumatologe durchführen und überwachen. Weitere Informationen erhalten Sie in der Ambulanz für Rheumatologie/ Immunologie.
© 2009 Universitätsklinikum Erlangen




