Die rheumatoide Arthritis (Abkürzung RA, auch als chronische Polyarthritis bezeichnet) betrifft rund 1% der Bevölkerung und ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Neben den Gelenken können Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Augen, Gefäße und innere Organe betroffen sein. Eine genetische Disposition sowie Umweltfaktoren, insbesondere Rauchen, erhöhen die Anfälligkeit für RA, die dann meist durch banale Infekte oder Stress zum Ausbruch kommt. Der Entzündungsprozess betrifft in erster Linie die Gelenkhaut, führt durch Gewebewucherung letztlich zur Knorpel- und Knochenzerstörung und damit zum Funktionsverlust des Gelenks.



