Die medikamentöse Therapie für einige rheumatische Erkrankungen hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Durch die Umsetzung immunologischer Forschungsergebnisse in die klinische Medizin ist es heute vielfach besser möglich, den Entzündungsprozess zu kontrollieren bzw. zum Stillstand zu bringen.
Wesentliche Neuerungen sind die Entwicklung von Biologika (Medikamente, die zielgerichtet in den Entzündungsprozess eingreifen können). Zu diesen Biologika, die als Spritze oder Infusion verabreicht werden, gehören:
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Die medikamentöse Therapie für einige rheumatische Erkrankungen hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Durch die Umsetzung immunologischer Forschungsergebnisse in die klinische Medizin ist es heute vielfach besser möglich, den Entzündungsprozess zu kontrollieren bzw. zum Stillstand zu bringen.
Wesentliche Neuerungen sind die Entwicklung von Biologika (Medikamente, die zielgerichtet in den Entzündungsprozess eingreifen können). Zu diesen Biologika, die als Spritze oder Infusion verabreicht werden, gehören:
- Tumor-Nekrose-Faktor-Blocker (TNF-Blocker): Remicade, Enbrel, Humira
- Interleukin-1-Blocker: Kineret
- Interleukin-6-Rezeptor Blocker Roactemra
- Hemmer von B-Zellen: Mabthera, Rituxan
- Co-Stimulations-Blocker: Orencia
Die Standardtherapeutika, die bei rheumatologischen und immunologischen Erkrankungen angewandt werden, sind:
- Methotrexat
- Leflunomid
- Sulfasalazin
- Chloroquin und Hydroxychloroquin
- Azathioprin
- Cyclosporin A
- Mycophenolat Mofedil
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