Historischer Exkurs - Namensgeber Schönlein
Schönlein studierte in Landshut und Würzburg Naturwissenschaften und Medizin. 1817 habilitierte er sich an der Universität Würzburg. Als Hochschullehrer arbeitete er in Würzburg, ab 1833 in Zürich und ab 1839 in Berlin.
Der gebürtige Bamberger reformierte und modernisierte grundlegend die deutsche Medizin durch die Einführung naturwissenschaftlicher Methoden in die Diagnostik. Schönlein erkannte die Tuberkulose als eigenständiges Krankheitsbild, Rudolf Virchow war einer seiner Schüler.
Schönlein prägte die Begriffe „Hämophilie“ und „Tuberkulose“. Seine Beschreibung der Purpura rheumatica, einer Sonderform der Purpura anaphylactoides, wurde von einem seiner Schüler niedergeschrieben. Letztere heißt heute nach ihm auch Purpura Schönlein-Henoch.
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Station Schönlein
Station Schönlein, die interdisziplinäre Bettenstation der Medizinischen Klinik 3, ist im 1. Obergeschoss des Neubaus Medizin (früher Nicht-Operatives Zentrum / NOZ genannt) am Ulmenweg 18. Hier stehen 22 Betten für die Versorgung von Akut-Patienten zur Verfügung.
Wir führen das gesamte Spektrum der rheumatologischen, immunologischen und infektiologischen Diagnostik und Therapie inklusive moderner Biologika und der Extrakorporaltherapie für stationäre Patienten durch. Dabei ermöglicht die enge und engagierte Zusammenarbeit der Ärzte und Pflegekräfte eine optimale Behandlung und Betreuung.
Telefon Stationsleitung Pflege: 09131 85-33369
Telefon Stationsleitung Ärzte: 09131 85-33015
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