Forschung

Medizin 3

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Georg Schett

Die Ärzte und Wissenschaftler der Medizinischen Klinik 3 erforschen die molekularen und zellulären Mechanismen, die für die Entstehung und Aufrechterhaltung von rheumatisch-entzündlichen und Autoimmunerkrankungen verantwortlich sind.

Ziel unserer Forschungsaktivitäten ist es, die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung rasch in die klinische Forschung zu übertragen, um neue und innovative Diagnose- und Behandlungsmethoden zu entwickeln, die das Leid der Patienten mindern, deren Lebensqualität verbessern und langfristig Optionen auf Heilung solcher Erkrankungen eröffnen.

Grundlagenforschung 

Unsere experimentellen Arbeitsgruppen konzentrieren sich auf die Entschlüsselung der Funktion von Zellen des Immunsystems. Hier interessieren wir uns speziell für deren Interaktion mit anderen Zellen und Organen, wie z.B. dem Knochen, dem Bindegewebe, der Haut und Gelenksstrukturen (u.a. Knorpel). Um einen tieferen Einblick in die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen zu gewinnen, entwickeln wir in Kooperation mit Einrichtungen der Physik an der FAU neue und spezifischere Bildgebungs- und Messmethoden an (Immunophysics). Besonderes Interesse liegt hierbei auf den Faktoren die ausschlaggebend für die Regulation von Entzündungsprozessen sind. Die Initiierung aber auch Kontrolle der Entzündungsreaktion ist eine zentrale Aufgabe des Immunsystems, mit der unser Körper auf Schädigungen jeglicher Art reagiert. Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises wiederum entstehen häufig aufgrund von Fehlregulationen des Entzündungsprozesses welche sich in einer chronischen Entzündungsreaktion äußern und zur Fehlfunktion und Zerstörung betroffener Organe (u.a. Knochen und Gelenke) führt.

Klinische Forschung

In klinischen Studien überprüfen wir die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung. Diese Untersuchungen sind essentiell, um die Wirksamkeit neuer Medikamente zu überprüfen und zu beurteilen. Dies wiederum ermöglicht die Entwicklung innovative Behandlungsmethoden welche anschließend in die klinische Praxis implementiert werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Optimierung von Bildgebungsverfahren zur Diagnose und Überwachung des Krankheitsverlaufs (im Rahmen der Kooperation Immunophysics). Dank der Erkenntnisse aus solchen klinischen Forschungsprojekten kann mittlerweile bei ca. der Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis eine klinische Remission erzielt werden.

 
 
 
 
 
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Zusammenfassung