Junior-Arbeitsgruppen

Medizin 3

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Georg Schett

Junior-Arbeitsgruppen

Junior-Arbeitsgruppen

Dr. rer. nat. Bettina Grötsch

 

ausgewählte Publikationen

 

Team:
Verena Stallfort
Francoise Welfring
Stefan Hofmann

Osteoimmunologie

Der Einfluss von Immun-Zell Regulierung und Entzündung auf die Knochenhomöostase

Unsere Gruppe beschäftigt sich aktuell mit der Fragestellung, wie Veränderungen in der frühen und späten B-Zell Entwicklung und Aktivierung mit B-Zell spezifischer Deletion von Fra1 oder Fra2 die Knochenhomöostase beeinflussen. Im Weiteren untersuchen wir den Einfluss von C-Typ Lektin Rezeptoren auf den entzündungsbedingten Knochenverlust. Die genaue Verbindung zwischen Infektionen und entzündlichem Knochenverlust ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Wir analysieren die molekularen Mechanismen, bei denen C-Typ Lektin Rezeptoren für die Verbindung von bakteriellen Infektionen mit dem infektionsbedingtem Knochenverlust verantwortlich sind. Die Ergebnisse aus unseren Studien sorgen für ein besseres Verständnis des komplexen Zusammenspiels von Immunsystem und Knochen. Unsere Daten werden einen guten Ansatz liefern um neue Marker und Behandlungsstrategien in der rheumatoiden Arthritis aufzudecken.

Dr. rer. nat. Anika Grüneboom

 

Team:
Daniela Weidner
Larysa Mokhir
Oliver Aust
 

 

Dr. med. Dr. rer. nat. Luis Munoz

 

ausgewählte Publikationen

 

Team:
Malgorzata Podolska
Aparna Mahajan
Silke Winkler
Inas Shaban

Neutrophile Biologie und Immunregulation

Neutrophile sind der am häufigsten vorkommende Typ von Immunzellen im Blutkreislauf. Sie wandern in verletzte Gewebe und können die nachfolgenden Immunreaktionen beeinflussen. In systemischem Lupus erythematodes werden nukleare Überreste von Autoantikörpern in den Neutrophilen geleitet, welche lokale und systemische Entzündungsreaktionen verstärken. Unter bestimmten Bedingungen stoßen Neutrophile ihre eigene DNA aus, die mit granulären Proteinen und modifizierten Histonen in Form klebriger Neutrophilen-Extrazellulärfallen (NETs) versehen ist. Diese Strukturen fungieren als Repositorien für modifizierte Autoantigene und sind mit intrinsischen immunregulatorischen Mechanismen ausgestattet, die Möglichkeiten für neuartige therapeutische Interventionen bieten.

Dr. rer. nat. Christine Schauer