Unterstützung bei der ambulanten / stationären Weiterbehandlung

Medizin 3

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Georg Schett

Unterstützung bei der ambulanten / stationären Weiterbehandlung

Für eine ambulante Weiterbehandlung mit Physikalischer-, Physio-, Ergo- oder Sprachtherapie brauchen Sie ein Rezept, eine sogenannte Heilmittelverordnung, die Ihnen Ihr Arzt – Hausarzt, Internist, Orthopäde, Neurologe,… - ausstellen muss. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, ist ein ganz bestimmter Vordruck vorgeschrieben (siehe unten). Für eine Diagnose dürfen 3 Rezepte mit je 6 Anwendungen Physiotherapie und 3 Rezepte mit je 10 Anwendungen Ergotherapie verordnet werden. Es ist unwichtig, ob diese Behandlungen innerhalb eines Quartals oder über zwei Quartale stattfinden. Sind mehr Behandlungen erforderlich, muss eine entsprechende Begründung auf der Verordnung stehen oder es muss eine Pause von 12 Wochen seit der letzten Anwendung vergangen sein.

Seit dem 1. Juli 2011 kann bei Vorliegen schwerer dauerhafter funktioneller/struktureller Schädigungen auch ein Antrag auf Genehmigung von langfristiger Heilmittelbehandlung gestellt werden und die Krankenkasse kann die medizinisch notwendigen Heilmittel für mindestens ein Jahr genehmigen (§ 8 Abs. 5 HeilM-RL). Bei bestimmten Erkrankungen entfällt ab dem 01.01.2017 das Antrags- und Genehmigungsverfahren (Beschluss des GBA vom 19.05.2016 [GBA - Anpassung der Regelungen zum langfristigen Heilmittelbedarf] ). Dennoch ist die Verordnung für Ihren Arzt Budgetrelevant, d.h. er darf nur eine bestimmte Zahl von Verordnungen in einem Quartal ausstellen.

 

Rezepte
Physiotherapie RezeptErgotherapie RezeptRezept für BewegungFunktionstraining bzw. Rehabilitationssport

DIN A5

DIN A4

 

Wenn Sie noch sehr starke funktionelle Beeinträchtigungen, z.B. in der Gelenkbeweglichkeit, der Muskelkraft oder Feinmotorik oder noch sehr starke Schmerzen haben, kann es auch mal sinnvoll sein, eine stationäre oder ganztägig ambulante = Teilstationäre Rehabilitationsmaßnahme zu beantragen.

Ganztägig ambulante Rehabilitationsmaßnahme bedeutet, Sie kommen morgens zur Rehaeinrichtung oder werden zu ihr gebracht und fahren am Nachmittag wieder nach Hause bzw. werden von einem Fahrdienst nach Hause gebracht.
Das Verfahren der Antragsstellung ist gleich wie bei einem stationären Aufenthalt.
Für eine solche ganztägig ambulante Maßnahme müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein wie z.B. eine nicht zu große Entfernung zur Rehaeinrichtung und weiteres.

Näheres zur Antragsstellung finden Sie unter Unterstützung beim Rehaantrag.

 

 
Kontakt

Ärztliche Leitung

OA Dr. Christoph Bleh
christoph.blehatuk-erlangen.de

Therapeutische Leitung:

Harald Scheller
Telefon: 09131 85-33899
Fax: 09131 85-34643

Ansprechpartner

Hochschulambulanz
Telefon: 09131 85-34742

Privatambulanz
Telefon: 09131 85-33363

Studienambulanz
Telefon: 09131 85-32093

Station B2-2
Telefon: 09131 85-33015

Notfall-Information

In Notfällen wenden sich bitte direkt an die internistische Notfallaufnahme:

Telefon: 09131 85-35420