Infekt-assoziierte Arthritis (z. B. Borreliose)

Medizin 3

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Georg Schett

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene, bakterielle Infektionserkrankung, gegen die es derzeit keine Impfung gibt. Die so genannte „Zeckenimpfung“ schützt nur vor der Infektion mit dem Frühsommerenzephalitis-Virus (FSME-Virus), nicht aber vor einer Borreliose.

Prinzipiell sollten Zecken so schnell wie möglich entfernt werden, da das Infektionsrisiko mit der Saugdauer steigt. Eine Infektion mit Borrelien-Bakterien liegt nahe, wenn sich an der Einstichstelle eine Rötung ausbreitet (Wanderröte, oft mit typischem roten Ringwall). Häufig zeigt sich nur eine flächige Rötung, die nicht als Borreliose erkannt wird. Daher sollten Sie bei jeder Rötung an der Zeckenstichstelle, die mehr als 1 cm Durchmesser hat, zum Arzt gehen. Bei entsprechendem Verdacht leitet er eine zwei- bis dreiwöchige antibiotische Therapie mit oralen Antibiotika ein. Davon abgesehen kann eine Borrelien-Infektion auch ganz ohne Wanderröte auftreten.

 
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