Routinelabor

Medizin 3

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Georg Schett

Routinelabor

Das rheumatologische, immunologische, infektiologische und allergologische  Routinelabor der Medizinischen Klinik 3 besteht seit über 40 Jahren und bietet ein breites Spektrum an rheumatologischer und allergoloischer Autoimmundiagnostik an.

Schwerpunkte bilden:

  • rheumatologische und immunologische Antikörperdiagnostik inklusive organbezogene Autoantikörperdiagnostik. Beispiele: Bestimmung von Rheumafaktorn, Anti-CCP-Antikörpern, Anti-nukleäre Antikörpern oder Anti-Phospholipid-Antikörpern
  • Zytokinbestimmungen wie Tumor-Nekrose-Faktor, Interleukin-1 oder Interleukin-6
  • Parameter des Knochenstoffwechsels wie Vitamin D, Parathormon, C-Telopeptid (CrossLaps) oder Osteokalzin

Eine weiterführende Übersicht zum Angebot für Autoimmun- und Knochenstoffwechseldiagnostik finden Sie in unserem Anforderungsschein. Die korrekte Interpretation der immunologischen Laborbefunde ist nur in Zusammenschau mit den klinischen Symptomen möglich. Unsere ärztlichen Mitarbeiter stehen gerne für Beratungen und die Diskussion der Befunde zur Verfügung.

Anforderungsschein

Zur Abklärung von Immundefekten führen wir verschiedene zellulär immunologische Untersuchungen durch.

Analyse der Lymphozyten-Subpopulationen im peripheren Blut:

  • Routine-Panel (CD3, CD4, CD8, B-Zellen, NK-Zellen)
  • auf Anfrage weitere Marker wie gamma-delta T-Zellen oder regulatorische T-Zellen

Analyse der Lymphozyten-Subpopulationen in der Bronchiallavage:

  • Routine-Panel (CD3, CD4, CD8)
  • auf Anfrage weitere Marker wie CD1 und gamma-delta T-Zellen

Lymphozyten-Funktionsanalyse: Lymphozyten-Proliferation, Zytokinproduktion und NK-Aktivität

Das Routinelabor bietet folgende allergologische Diagnostik:

  • Frühblüher-, Gräser-, Getreide- und Kräuterpollen sowie Zimmerpflanzen
  • Textilien, Latexproteine, Tierepithelien und Tierserumproteine
  • Schimmelpilze, Bakterien, Hausstaub- und Vorratsmilben
  • Insektenproteine einschließlich Giftproteine
  • Arzneistoffe und berufsspezifische Allergene
  • eine Vielzahl von Lebensmittelallergenen

Eine vollkommen neue Methode zur In-vitro-Diagnostik der Analgetika-Intoleranz wurde von Prof. Dr. H.-W. Baenkler an der Medizinischen Klinik 3 entwickelt: Bei klinischem Verdacht auf eine Analgetika- bzw. Salicylat-Intoleranz ermöglicht sie erstmals mit Hilfe eines zellulären Bluttestes, diese Verdachtsdiagnose zu erhärten oder zu entkräften. Mittels der Bestimmung der Prostaglandin- und Leukotrienfreisetzung aus Blut-Leukozyten in Gegenwart und Abwesenheit von Analgetika werden Reaktionsmuster definiert, die für oder gegen eine Analgetika-Intoleranz sprechen.

Ausführliche Informationen zu diesem neuartigen Testverfahren finden Sie unter:

www.talkingcells.de 

Prof. Dr. med. emer. Hanns-Wolf Baenkler
Visitenkarte
 
Ansprechpartner
Ärztliche Leitung
Prof. Dr. med. Thomas Harrer
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Technische Leitung
Veronika Gröger
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Informationsbroschüre
 
 
 
 
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Zusammenfassung