Ergotherapie

Medizin 3

Direktor:
Prof. Dr. med. univ. Georg Schett
Spielerisches Geschicklichkeitstraining in der Ergotherapie

Selbstständigkeit, Handlungsfähigkeit und Teilhabe durch Training

Ergotherapie wird bei Bewegungsstörungen, Körperempfindungs- und Nervenleitungsstörungen, psychischen und sozioemotionalen Problemen in jedem Lebensalter eingesetzt, insbesondere dann, wenn Einschränkungen die Selbstversorgung im Alltag und soziale Einbindung in die Umgebung bedrohen. Durch spezifische Therapien, Umweltanpassung, Einsatz von Hilfsmitteln und gezielter Beratung sollen Selbstständigkeit, Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und damit Erhalt oder Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden.

Um der individuellen Situation jedes Einzelnen gerecht zu werden, ist vor Beginn der Therapie zunächst eine ausführliche und genaue Befunderhebung und Analyse der Umgebungsfaktoren wichtig.

Beispiele aus der Ergotherapie: Training der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL), Individuelle Anpassung ergotherapeutischer Schienen, graphomotorisches Training, wahrnehmungsfördernde Behandlungskonzepte (hier Spiegeltherapie).
Beispiele aus der Ergotherapie: Training der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL), Individuelle Anpassung ergotherapeutischer Schienen, graphomotorisches Training, wahrnehmungsfördernde Behandlungskonzepte (hier Spiegeltherapie).
  • Selbsthilfetraining/Training der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL): Körperpflege, Ankleiden, Essen/Trinken, etc.
  • Gelenkschutzberatung bzw. Gelenkschutztraining
  • Sensibilitätstraining und Feinmotoriktraining
  • motorisch-funktionelle Therapie
  • sensomotorisch-perzeptive Therapie
  • ergotherapeutisches Hirnleistungstraining
  • psychisch-funktionelle Behandlung
  • funktionelle Behandlungstechniken/Handtherapie
  • Maßnahmen zur Sensibilisierung/Desensibilisierung
  • Narbenbehandlung
  • Tape-Anlagen
  • thermische Anwendungen (Kälte- bzw. Wärmetherapie wie z. B. Paraffinbad)
  • individuelle Anpassung ergotherapeutischer Schienen für die Hand (z. B. Lagerungsschienen, Rheumaschienen, Funktionsschienen, etc.)
  • Beratung und Training im Gebrauch mit Arbeits- und Alltagshilfen, Hilfsmittelberatung und -anpassung
  • Training der Arbeits- und Alltagskompetenzen unter Berücksichtigung von ergotherapeutischen Schienen und Hilfsmittel
  • Training von Kompensationstechniken wie z. B. Erlernen von Ersatzfunktionen, Einhändertraining, etc.
  • Beratung zur Integration in das häusliche Umfeld, Beratung zur Wohnraumanpassung
  • Beratung zur Integration in das berufliche und soziale Umfeld, Arbeitsplatzanalyse
  • Angehörigenschulung
  • graphomotorisches Training (Schreibtraining)
  • Koordinationstraining
  • Wahrnehmungsfördernde Behandlungskonzepte, z. B. Perfetti, Affolter, Spiegeltherapie
  • gasle Stimulation, Entspannungsmethoden, etc.
  • Behandlungen auf neurophysiologischer Grundlage, z. B. nach Bobath, etc.
  • Mobilisation zur Kontrakturprophylaxe, insbesondere der oberen Extremität
 
Kontakt

Ärztliche Leitung

OA Dr. Christoph Bleh
christoph.blehatuk-erlangen.de

Therapeutische Leitung:

Harald Scheller
Telefon: 09131 85-33899
Fax: 09131 85-34643

Ansprechpartner

Hochschulambulanz
Telefon: 09131 85-34742

Privatambulanz
Telefon: 09131 85-33363

Studienambulanz
Telefon: 09131 85-32093

Station B2-2
Telefon: 09131 85-33015

Notfall-Information

In Notfällen wenden sich bitte direkt an die internistische Notfallaufnahme:

Telefon: 09131 85-35420

 
 
 
 
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